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Ab wie vielen Followern verdient man Geld?

Die ehrliche Antwort: Es gibt keine magische Zahl. Brands bezahlen nicht für Follower, sondern für Menschen, die zuschauen und reagieren. Hier ist, wie die Größenklassen gemeint sind, was Marken wirklich prüfen und was ab 100.000 Followern bezahlt wird.

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Die Größenklassen sind nur eine grobe Orientierung.

In der Branche werden Creator gern nach Followern sortiert. Eine verbindliche Norm gibt es dafür nicht, jede Agentur und jedes Tool zieht die Grenzen etwas anders. Die gängigste Einteilung sieht so aus:

Wir bei Mediafive sehen das so: Diese Schubladen helfen Brands beim Sortieren von Budgets, sagen aber wenig darüber, was du verdienen kannst. Ein Food-Account mit 60.000 Followern und starken Reel-Views kann für eine Lebensmittelmarke wertvoller sein als ein Lifestyle-Account mit dreimal so vielen Followern und müden Stories.

Geld gibt es schon früh, aber anders als du denkst.

Auch Accounts mit wenigen tausend Followern bekommen Anfragen. In dieser Größe sind das allerdings häufig Produktkooperationen: Du bekommst etwas zugeschickt und sollst es zeigen. Das ist kein kostenloses Geschenk, sondern Bezahlung in Ware, die du kennzeichnen und je nach Situation versteuern musst. Wie das geht, steht unter PR-Pakete & Geschenke versteuern.

Bezahlte Kooperationen mit Honorar werden mit wachsender Reichweite und klarer Nische häufiger. Wie hoch sie unter 100.000 Followern ausfallen, schwankt so stark, dass wir dafür keine Durchschnittswerte nennen. Unsere eigene Auswertung beginnt bei 100.000 Followern, und wir schreiben lieber keine Zahl hin als eine geschätzte.

Unser Rat für kleinere Accounts: Nimm nicht jedes Paket an, nur weil es kostenlos ist. Jede Produktkooperation, die nicht zu dir passt, macht deinen Feed beliebiger und senkt deinen Wert für die Brands, die später wirklich zahlen.

Follower allein zählen nicht.

Drei Dinge entscheiden mehr über dein Honorar als die Zahl oben in deinem Profil.

Reichweite pro Beitrag.

Wie viele Menschen sehen deine Reels und Stories wirklich? Eine Brand bezahlt für Kontakte. Wenn du 200.000 Follower hast, deine Stories aber nur von einem kleinen Teil davon gesehen werden, rechnet sie mit diesem Teil und nicht mit 200.000.

Engagement, das echt ist.

Kommentare, geteilte Beiträge, gespeicherte Reels, Antworten auf Stories. Brands lesen Kommentare. Zehn echte Fragen zum Produkt sind mehr wert als hundert Emojis. Eine Community, die dir Fragen stellt, kauft eher, was du empfiehlst.

Nische und Zielgruppe.

Wer erreicht wird, zählt genauso wie wie viele. In unseren Daten erzielen Food und Family im Schnitt höhere Budgets als reines Lifestyle, weil große Handels-, Lebensmittel- und Familienmarken dort genau ihre Kunden finden. Ein klares Thema macht dich für eine Marke leichter planbar.

Was viele denkenWas Brands wirklich prüfen
GrößeFollowerzahl im ProfilDurchschnittliche Reel- und Story-Views der letzten Wochen
Zielgruppe„Meine Follower sind überall“Länder, Alter und Geschlecht aus deinen Insights
EngagementViele LikesEchte Kommentare, Shares, Saves und Story-Antworten
WachstumJe schneller, desto besserGleichmäßige Kurve ohne verdächtige Sprünge
Erfahrung„Ich hatte schon viele Kooperationen“Passende Brands, saubere Kennzeichnung, gute Ergebnisse

Was Brands vor einer Buchung wirklich prüfen.

Aus den Gesprächen, die wir jeden Tag mit Marken und Agenturen führen, kommen fast immer dieselben Fragen:

  1. Insights. Viele Brands wollen aktuelle Screenshots deiner Statistiken sehen, vor allem Views und Zielgruppe. Halte sie bereit, am besten sauber aufbereitet in deinem Mediakit.
  2. Glaubwürdigkeit. Passt das Produkt zu dem, was du sonst zeigst? Eine Brand bucht ungern jemanden, der letzte Woche den direkten Wettbewerber gefeiert hat.
  3. Content-Qualität. Licht, Ton, Schnitt, Hook in den ersten Sekunden. Marketing-Teams scrollen durch deine letzten Beiträge und entscheiden schnell.
  4. Professionalität. Antwortest du zügig, hältst du Deadlines, kennzeichnest du Werbung korrekt? Das spricht sich herum.

Unsere Honorardaten ab 100.000 Followern.

Für Accounts ab 100.000 Instagram-Followern haben wir echte Zahlen. Wir haben 583 gewonnene Kooperationen unserer Talents aus 2025 und 2026 ausgewertet. Angegeben ist das Budget der Brand vor Abzug der Management-Provision, die Spanne zeigt die mittleren 50 % aller Deals.

2.000 bis 3.300 €

Story-Sequenz bei 100k bis 250k Followern

4.700 bis 6.500 €

1 Reel bei 100k bis 250k Followern

6.400 bis 9.300 €

Reel + Stories bei 100k bis 250k Followern

Zwei Dinge fallen auf. Erstens steigen die Honorare mit der Reichweite, aber nicht linear: Doppelt so viele Follower heißt nicht doppeltes Honorar. Zweitens heben Nutzungsrechte den Preis spürbar. Die vollständige Tabelle und wie sie entstanden ist, findest du unter Was verdienen Influencer?

Die bessere Frage: Wie viele Deals kommen zustande?

Unsere Erfahrung aus über 2.500 Kooperationen: Das Jahreseinkommen eines Creators hängt weniger vom Preis pro Reel ab als von der Anzahl passender Kooperationen. Ein Rechenbeispiel mit unseren Spannen: Zehn Pakete aus Reel und Stories im Jahr bei 150.000 Followern ergeben 64.000 bis 93.000 € Budget. Zwei solche Pakete bei 400.000 Followern ergeben 20.000 bis 28.000 €. Die Menge schlägt die Größe.

Deshalb ist unser Rat unbequem, aber ehrlich: Hör auf, auf die nächste runde Followerzahl zu warten. Arbeite an deinen Views, schärfe dein Thema und fang an, Brands selbst anzusprechen. Wie das geht, steht unter Kooperationen mit Brands bekommen. Sobald regelmäßig Geld reinkommt, kümmere dich außerdem um Gewerbe und Steuern.

Ab wann sich ein Management lohnt.

Wenn regelmäßig Anfragen kommen und du merkst, dass Verhandlung, Verträge und Rechnungen dir Zeit für Content nehmen, ist der nächste Schritt oft ein Management. Wir pitchen unsere Talents jeden Tag aktiv bei Brands, verhandeln Honorar und Nutzungsrechte und du siehst jeden Stand live in der Mediafive App. Ehrliche Kriterien findest du unter Brauche ich ein Management?

Häufige Fragen.

Ab wie vielen Followern bekommt man Geld von Firmen?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Auch kleinere Accounts bekommen bezahlte Kooperationen, wenn Nische, Views und Community stimmen. Bei kleinen Accounts sind Produktkooperationen allerdings meist der Einstieg, Honorare kommen mit Reichweite und klarer Nische. Entscheidend ist, wen du erreichst, nicht wie viele dir folgen.

Was verdient man mit 10.000 Followern auf Instagram?

Das schwankt stark und hängt von Views, Nische, Format und Verhandlung ab. Seriöse Durchschnittswerte für diese Größe veröffentlichen wir nicht, weil unsere Auswertung erst bei 100.000 Followern beginnt. Rechne eher mit einzelnen Kooperationen als mit einem festen Einkommen.

Was verdient man mit 100.000 Followern?

Bei unseren Talents mit 100.000 bis 250.000 Instagram-Followern lag eine Story-Sequenz meist zwischen 2.000 und 3.300 €, ein Reel zwischen 4.700 und 6.500 € und ein Paket aus Reel und Stories zwischen 6.400 und 9.300 €. Das ist das Budget der Brand vor Provision, die Spanne zeigt die mittleren 50 % aus 583 Deals.

Was ist ein Micro-Influencer?

Meist ein Account mit etwa 10.000 bis 100.000 Followern. Eine verbindliche Definition gibt es nicht, Agenturen und Tools ziehen die Grenzen unterschiedlich. Für Brands zählt am Ende, welche Zielgruppe du erreichst und wie stark sie reagiert.

Lohnt es sich, Follower zu kaufen?

Nein. Gekaufte Follower schauen keine Stories und kommentieren nicht. Deine Views pro Follower sinken, und genau darauf schauen Brands. Ein plötzlicher Sprung in der Followerkurve fällt beim Blick in die Insights sofort auf.

Wir holen die Deals zu dir.

Erzähl uns kurz von dir. Einer von uns meldet sich persönlich bei dir.

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