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Fake-Kooperationsanfragen erkennen.
Je größer dein Account, desto mehr Anfragen bekommst du, und desto mehr davon sind Betrug. Gefälschte Brand-Mails sind inzwischen der häufigste Weg, über den Creator ihre Accounts verlieren.
Die fünf häufigsten Maschen.
1. Der „Vertrag“ als Schadsoftware.
Eine bekannte Marke fragt mit großem Budget an. Der Vertrag kommt als ZIP-Datei oder als Datei mit doppelter Endung wie Vertrag.pdf.exe. Wer ihn öffnet, installiert Schadsoftware, die Logins und Sitzungen ausliest. Kurz danach ist der Account weg.
2. Die falsche Login-Seite.
Du sollst dich für die „Kampagnenplattform“ oder einen „Vertragsportal-Zugang“ mit deinem Instagram-Login anmelden. Die Seite sieht echt aus, gehört aber den Betrügern.
3. Die angebliche Meta-Warnung.
Per DM oder Mail heißt es, dein Account werde wegen Urheberrechtsverstößen gesperrt, außer du widersprichst über einen Link. Meta schreibt dich so nicht an.
4. Erst zahlen, dann kooperieren.
„Werde Ambassador!“ und dann sollst du die Produkte mit Rabatt kaufen oder Versand bezahlen. Das ist keine Kooperation, sondern Verkauf an dich.
5. Die Überzahlung.
Die „Brand“ überweist zu viel und bittet dich, die Differenz zurückzuschicken. Die ursprüngliche Zahlung platzt später, dein Geld ist weg.
Warnzeichen auf einen Blick.
- Absender mit Gmail-, Outlook- oder ähnlicher Adresse statt Firmendomain
- Leicht veränderte Domain, zum Beispiel ein Buchstabe vertauscht
- Ungewöhnlich hohes Budget ohne konkretes Briefing
- Zeitdruck: „Bitte bis heute Abend unterschreiben“
- Anhänge als ZIP, EXE oder Datei mit doppelter Endung
- Login-Link statt normaler Mail-Kommunikation
- Du sollst zuerst etwas bezahlen
So schützt du dich.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung per App aktivieren, nicht per SMS.
- Niemals über Links aus Mails oder DMs einloggen, immer direkt in der App.
- Keine ZIP- oder Programmdateien von unbekannten Absendern öffnen. Seriöse Verträge kommen als PDF oder über bekannte Signatur-Dienste.
- Anfragen gegenprüfen: Auf der offiziellen Website der Marke nachsehen oder über deren offiziellen Account nachfragen.
- Backup-Codes für deinen Account sicher aufbewahren.
Mit Management landen Anfragen erst bei uns.
Häufige Fragen.
Woran erkenne ich eine Fake-Kooperationsanfrage?
Typische Warnzeichen: Absender mit Gmail- oder ähnlicher Adresse statt Firmendomain, Zeitdruck, Anhänge als ZIP oder Programmdatei, Links zu angeblichen Login-Seiten und Angebote, bei denen du zuerst etwas bezahlen sollst.
Ich habe auf einen Link geklickt und mich eingeloggt. Was jetzt?
Sofort Passwort ändern, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren bzw. neu einrichten, unbekannte Geräte abmelden und die E-Mail-Adresse des Accounts prüfen. Hast du eine Datei geöffnet, lass dein Gerät auf Schadsoftware prüfen.
Schreibt Instagram mir per DM wegen Urheberrechtsverstößen?
Nein. Meta kommuniziert solche Hinweise über die App selbst (Kontostatus bzw. Support-Postfach), nicht per DM von einem normalen Account und nicht mit Links zu externen Seiten.
Ist eine Anfrage seriös, wenn ich das Produkt erst kaufen soll?
In aller Regel nein. Bei echten Kooperationen musst du nichts zahlen. „Ambassador“-Programme, bei denen du Produkte mit Rabatt kaufen sollst, sind keine Kooperation, sondern Verkauf.
Wir holen die Deals zu dir.
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